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„Tier-Liebe…“

Garnelen haben statt Heizstab Vibrator im Nanobecken
Sie werden für viel Geld schick herausgeputzt und dürfen sich nur mit den edelsten Arten verpaaren. Ihre zahnlosen, schreienden Babies zählen bereits nach dem Schlupf zu den Auserwählten der Top-Elite und dürfen, vorausgesetzt, sie entwickeln sich prächtig, vielleicht irgendwann sogar mit dem Prädikat „ausgezeichnet“ versehen werden. Garnelen und Fische züchten ist schon ein spannendes Hobby. Da ist einem Halter natürlich auch gerade mal das Beste gut genug.

Ausgerüstet mit einem einem eigenen Schaubecken, einem Kanister super eingestelltes Wasser, gereinigtem Filter und funktionierendem Heizstab, machen sich die Halter der wertvollen aquaristischen Topmodels auf die Reise von Messe zu Messe, von Championat zu Championat, um das Regal über dem Aquarium mit diversen Pokalen und Auszeichnungen aufzufüllen. Na gut, vielleicht nicht ganz und vielleicht nicht immer. So manchesmal kann man froh sein, dass sich die Wirbellosen und Grätenträger nicht lauthals bei den Veranstaltern beschweren können. Zugegeben, die meisten Halter werden sicherlich das Wohl ihrer kleinen plätschernden Wasserbewohner im Auge haben und sich tierlieb verhalten. Die anderen sollten vielleicht lieber das Hobby wechseln.

Meine kleinen Nanobeckenbewohner jedenfalls brauchen nicht zu fürchten, dass sie auf den Laufsteg müssen. Sie gefallen mir so, wie sie sind – Garnelen eben…

 

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